Müde im Bett. Wach im Kopf. Schlechte Kombi.
🌟 MontagsGedanke 153
🔹 Und wieder einmal schlafe ich schlecht. Kaum wird es ruhig, beginnen die intensiven Themen im Kopf ihre eigenen Runden zu drehen. Gespräche, Entscheidungen, offene Fragen. Alles meldet sich gleichzeitig. Ich liege da, müde und erschöpft, und merke, wie sehr mich das auslaugt. Am nächsten Morgen ist der Körper da, aber innerlich fehlt Kraft. Und ich frage mich: Warum kann ich am Abend nicht einfach abstellen und mir selbst einen erholsamen Schlaf gönnen.
🔬 Wenn der Tag laut war, wird die Nacht selten leise. Themen, die uns wirklich beschäftigen, geben keine Ruhe, sobald keine Ablenkung mehr da ist. Was tagsüber irgendwie in Bewegung bleibt, drängt sich abends nach vorne. Gedanken kreisen nicht, weil etwas falsch läuft, sondern weil etwas noch nicht zu Ende gedacht oder gefühlt ist.
💡 Im Coaching zeigt sich Schlaflosigkeit oft indirekt. Nicht als Hauptthema, sondern als Begleiterscheinung von Verantwortung, inneren Spannungen oder offenen Entscheidungen. Wer versucht, abends krampfhaft abzuschalten, verschärft das Problem meist. Hilfreicher ist es, den Themen vorher Raum zu geben. Kurz innehalten, etwas aufschreiben oder aussprechen. Damit sie nachts nicht mehr um Aufmerksamkeit kämpfen müssen.
🔥 Wunderpunkt als Sparringpartner
Der wunde Punkt liegt im Anspruch, auch innerlich immer souverän zu sein. Abschalten wird zur Aufgabe, Erholung zur Leistung. Doch innere Prozesse lassen sich nicht befehlen. Ruhe entsteht nicht durch Wegdrücken, sondern durch Anerkennen dessen, was gerade da ist.
🚀 Wochenchallenge
Beobachte in dieser Woche, welche Gedanken dich abends wachhalten. Frage dich nicht, wie du sie loswirst, sondern was sie von dir brauchen. Manchmal genügt es, ihnen tagsüber kurz Aufmerksamkeit zu schenken, damit sie dich nachts in Ruhe lassen.
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