Montag, 2. Februar 2026

 Alles relativ. Auch 150.

🌟 MontagsGedanke 150


🔹 Manchmal passieren Dinge im Leben, die sortieren die Prioritäten neu. Plötzlich verschiebt sich Bedeutung. Wichtigkeit bekommt ein anderes Gewicht. Gerade jetzt beschäftigen mich andere Themen als das Feiern von 150 MontagsGedanken. Eigentlich eine schöne Zahl. Ein runder Moment. Und gleichzeitig fühlt er sich im grossen Bild meines Lebens erstaunlich unbedeutend an. Und genau darin steckt etwas Beruhigendes.

🔬 Psychologisch gesprochen verändern einschneidende Erfahrungen unseren Referenzrahmen. Was vorher gross war, wird kleiner. Was nebensächlich schien, rückt ins Zentrum. Sinnfragen gewinnen dann an Bedeutung, weil unser Gehirn versucht, Ordnung und Orientierung herzustellen. Diese Relativierung ist kein Verlust. Sie ist ein Zeichen von Anpassungsfähigkeit und innerer Reifung.

💡 Im Coaching taucht diese Verschiebung häufig auf. Ziele verlieren an Reiz. Erfolge fühlen sich plötzlich leer an. Stattdessen kommen Fragen nach Sinn, Richtung und Wirkung. Das ist kein Stillstand. Es ist oft der Beginn einer neuen Entwicklungsphase. Wer diese Fragen zulässt, statt sie wegzudrücken, schafft Raum für echte Klarheit.

🔥 Wunderpunkt als Sparringpartner

Der wunde Punkt ist der Wunsch, allem immer gleich viel Bedeutung zu geben. Das funktioniert nicht. Leben ist dynamisch. Prioritäten verändern sich. Heute ist die Sinnfrage lauter als die Bedeutung eines LinkedIn Posts. Morgen vielleicht wieder umgekehrt. Beides darf sein. Und beides geht auch wieder vorbei.

🚀 Wochenchallenge

Frag dich diese Woche bewusst: Was ist mir gerade wirklich wichtig. Und was darf im Moment nebensächlich sein. Nicht für immer. Nur jetzt. Diese Ehrlichkeit kann erstaunlich entlastend wirken.


#MontagsGedanken #Wunderpunkt #sinnfragen #prioritäten #persönlichkeitsentwicklung #coaching #reflexion

Montag, 26. Januar 2026

 Wertschätzung ist nicht nett. Sie ist wirksam.

🌟 MontagsGedanke 149


🔹 Wertschätzung. Immer wieder Wertschätzung. In meinen Coachings höre ich von Führungspersonen oft, wie anspruchsvoll es ist, Mitarbeitenden echte Anerkennung zu geben. Was bei der einen Person wirkt, ist bei der anderen sogar kontraproduktiv. Auch ich merke immer wieder, wie gut mir Wertschätzung tut. Bei mir ist es die inhaltliche Bestätigung, das Anerkennen meiner Fachlichkeit und meiner Verlässlichkeit. Dann fühle ich mich gesehen. Und dann bin ich gern engagiert.

🔬 Wertschätzung wirkt dann, wenn sie als stimmig erlebt wird. Unser Gehirn reagiert sensibel auf Passung. Anerkennung, die nicht zu den eigenen Motiven passt, verpufft oder erzeugt Widerstand. Studien zur Motivation zeigen, dass individuelle Präferenzen entscheidend sind. Lob ist kein Standardprodukt. Es ist Beziehungskommunikation.

💡 Im Coaching klären wir oft zuerst die eigenen Bedürfnisse zur Wertschätzung. Was gibt dir Energie. Woran merkst du, dass deine Leistung gesehen wird. Erst danach wird es möglich, anderen gezielt Anerkennung zu geben. Führung heisst hier nicht, immer das Richtige zu sagen. Führung heisst, neugierig zu bleiben und zuzuhören.

🔥 Der wunde Punkt ist häufig die Annahme, Wertschätzung müsse für alle gleich funktionieren. Das tut sie nicht. Wer den Mut hat, individuell zu würdigen, stärkt Beziehung und Wirkung. Und wer weiss, was ihm selbst guttut, führt klarer und authentischer.

🚀 Frag eine Person in deinem Umfeld, was sich für sie nach Wertschätzung anfühlt. Und beantworte die gleiche Frage für dich selbst. Ein Satz genügt. Du wirst überrascht sein, wie viel Klarheit darin liegt.


#MontagsGedanken #Wunderpunkt #leadership #wertschätzung #führung #beziehung #coaching

Montag, 19. Januar 2026

 🌟 MontagsGedanke 148

Wenn der Januar die grossen Fragen stellt


✨ Es passiert mir jedes Jahr im Januar. Plötzlich taucht diese grosse Frage auf. Was ist eigentlich mein Zweck. Mein Ziel. Wohin will ich. Diese leise Verzweiflung, die sich breit macht, begleitet von grossen Fragezeichen. Es fühlt sich an, als ob der Jahreswechsel eine Lupe auf den Sinn legt und fragt, ob alles noch stimmt. Und genau dann hilft mir ein Gespräch. Jemand, der zuhört. Jemand, der meine Gedanken mit mir sortiert. Dazu ein warmer Tee und die Nähe meiner Familie. Ein kleines Ritual für eine wiederkehrende Frage, die wohl nie ganz verstummt.

🧠 Die Sinnfrage zeigt sich besonders in Übergangszeiten. Forschende nennen dies reflexive Fenster. Momente, in denen das Gehirn seine Orientierung überprüft. Stress und Ambiguität verstärken diese Suche. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Klarheit und sozialer Rückbindung. Genau deshalb wirken Gespräche, Rituale und körperliche Wärme wie Anker. Sie aktivieren das parasympathische System und helfen, innere Unruhe zu beruhigen. Die Sinnsuche wird dadurch zugänglicher und weniger von Unsicherheit überlagert.

🎯 Im Coaching erlebe ich diese Januarmomente sehr häufig. Menschen kommen mit Fragen, die sie im Alltag verdrängen konnten. Doch im Januar sind sie plötzlich da. Ungeschminkt und laut. Es braucht dann keine grossen Lösungen. Es braucht eine Struktur, die Halt gibt. Und eine Person, die das Chaos im Kopf mitträgt, bis es sich ordnet. Ein kleiner Moment reicht, um wieder Selbstwirksamkeit zu spüren und den Weg zu erkennen, der weiterführt.

🔥 Der wunde Punkt ist oft die Idee, dass Sinn endgültig gefunden werden muss. Als ob ein Leben nur dann richtig sei, wenn es ein fix definiertes Ziel gibt. Doch Sinn ist dynamisch. Er verändert sich mit den Erfahrungen, die wir machen. Wer sich selbst erlaubt, Suchende oder Suchender zu sein, nimmt den Druck weg und öffnet die Tür zu mehr Leichtigkeit. Der wunde Punkt erinnert uns daran, dass Sinn kein Ziel ist, sondern ein Weg.

🎽 Nimm dir diese Woche zehn Minuten Zeit für ein Gespräch. Nicht über Aufgaben und nicht über Pläne. Sondern über das, was dich gerade beschäftigt. Sortiere im Gespräch deine Gedanken. Finde ein kleines reizvolles Momentum. Und gönn dir danach einen warmen Tee. Ein Ritual für den Januar. Ein Ritual für den Sinn.


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Montag, 12. Januar 2026

 Macht, Ohnmacht und die feine Linie dazwischen

🌟 MontagsGedanke Nr. 147


🔹 Das frische Jahr mit Selbstwirksamkeit starten. Die Selbstwirksamkeit ist voller Kraft. Doch sie ist auch zerstörerisch, wenn sie in die falsche Richtung kippt. Konstruktive Selbstwirksamkeit gehört für mich zu den stärksten Antriebsquellen überhaupt. Sie macht mutig, lässt uns gestalten, ermöglicht Entwicklung. Doch die Kehrseite ist real. Wenn Selbstwirksamkeit destruktiv eingesetzt wird, wird sie schnell zu einem Übergriff von Macht. Und wenn sie von aussen beschnitten wird, fühlt es sich ebenfalls wie ein Übergriff an.

🔬 Spannend ist, wie stark Empathie in diesem Gefüge wirkt. Empathie ist der Zugang zu echter, gesunder Macht. Sie verhindert, dass Selbstwirksamkeit zu Dominanz wird. Sie schafft Verbindung und hält uns im Kontakt mit den Menschen, die unsere Entscheidungen betreffen. Gleichzeitig erleben wir alle, wie Ohnmacht die Empathie wegfrisst. Wer sich ohnmächtig fühlt, verliert oft den Blick für die anderen, weil der eigene innere Alarm so laut ist.

💡 Im Coaching taucht dieses Spannungsfeld ständig auf. Führungspersonen, die selbstwirksam handeln wollen und gleichzeitig das Machtgefälle im Blick behalten müssen. Teams, in denen stärkere Persönlichkeiten unbeabsichtigt den Raum anderer verkleinern. Menschen, die ihre Kraft nicht nutzen, weil sie gelernt haben, sich klein zu halten. Es ist ein Balanceakt. Selbstwirksamkeit entfaltet sich nur dann gesund, wenn sie eingebettet ist in Empathie, Reflexion und Respekt.

🔥 Der wunde Punkt: ein Machtgefälle ist die grösste Gefahr für egalitäre Selbstwirksamkeit. Je stärker das Gefälle, desto grösser das Risiko, dass Empathie schrumpft und die Perspektivenvielfalt verschwindet. Und desto schneller fühlen sich die einen übergangen und die anderen unbewusst berechtigt. Dieses Spiel ist subtil, aber enorm wirksam.

🚀 Deine Challenge für diese Woche: Beobachte eine Situation, in der du selbstwirksam handelst. Prüfe zwei Fragen. Erstens: Ist meine Selbstwirksamkeit konstruktiv oder kippt sie in Kontrolle. Zweitens: Haben andere in dieser Situation genauso viel Raum wie ich. Kleine Erkenntnisse in diesen Momenten verändern oft sehr viel.


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Montag, 5. Januar 2026

 Mit Schwung ins neue Jahr

🌟 MontagsGedanke Nr. 146


🔹 Der erste Montag im neuen Jahr hat für mich immer eine besondere Energie. Die Feiertage liegen hinter uns, der Kopf ist klarer, der Körper ist ausgeruht und irgendwo zwischen Vorfreude und Respekt spüre ich dieses leise Kribbeln. Neues Jahr, neue Möglichkeiten. Und ja, vielleicht auch ein paar gute Vorsätze, die schon darauf warten, ausprobiert zu werden.

🔬 Die Forschung zeigt, dass der Jahresanfang eine Art psychologischer Neustart ist. Unser Gehirn liebt klare Übergänge. Sie geben uns das Gefühl, dass Veränderung einfacher möglich ist. Wir greifen mutiger zu neuen Gewohnheiten, wir lassen eher los, was alt geworden ist, und wir sind offener für Experimente. Der Moment hat Schwung. Wir müssen ihn nur nutzen.

💡 Im Coaching sehe ich jedes Jahr denselben Zauber: Menschen starten frisch, motiviert und mit dem Wunsch, etwas bewusster anzugehen. Nicht radikal anders, sondern ein Stück klarer, fokussierter oder mutiger. Es sind selten die grossen Vorsätze, die etwas verändern. Es sind kleine, beständige Schritte, getragen von einer Portion Freude und einer Prise Neugier.

🔥 Der wunde Punkt: Zu viel Druck killt jede Motivation. Wer glaubt, am ersten Januar ein neuer Mensch werden zu müssen, verliert schnell die Lust. Die Kunst liegt darin, sich Ziele zu setzen, die Freude machen und Energie geben.

🚀 Deine Challenge für diese Woche: Wähle einen Vorsatz, der dich nicht stresst, sondern lächeln lässt. Etwas, das dich stärkt, gut tut oder inspiriert. Und dann mach den ersten kleinen Schritt.

✨ Auf ein Jahr mit Schwung, Klarheit und vielen Momenten, die dich weiterbringen. Schön starten wir gemeinsam wieder in den Montag.


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Donnerstag, 18. Dezember 2025

 🎄 Letztes Mastermind im 2025. Und schon wieder ist ein Jahr vorbei.

Ein Jahr voller spannender Fragen, mutiger Gedanken, überraschender Perspektiven und ehrlicher Gespräche. 2025 hat einmal mehr gezeigt, wie kraftvoll es ist, gemeinsam zu denken statt alleine zu grübeln.

Auch im letzten Mastermind des Jahres brachte ein Case eine Fragestellung mit, die wir gemeinsam beleuchtet haben. Mit den Coaching-Impulsen von Myrto, Chris, David und mir entstand wieder dieser besondere Raum. Einer, in dem nicht bewertet wird. Einer, in dem Gedanken wachsen dürfen. Einer, in dem Perspektiven wechseln nicht verwirren, sondern klären.

💡 Was mich jedes Mal beeindruckt:

Wie unterschiedlich die Sichtweisen sind. Und wie sehr genau diese Vielfalt neue Erkenntnisse ermöglicht. Man geht nie mit einer Antwort nach Hause. Aber fast immer mit mehr Klarheit.

🙏 Danke. Einfach Danke.

Danke an alle Teilnehmer:innen, die das Mastermind auch dieses Jahr zu einer Oase gemacht haben. Zu einem Ort, an dem Vertrauen, Wohlwollen und echtes Interesse gelebt werden.

Danke an das Impact Hub Zürich Team für das Hosting und die Gastfreundschaft.

Und danke an diese wunderbare Community im Herzen von Zürich, die zeigt, wie kraftvoll gemeinsames Denken sein kann.

✨ Und jetzt?

Jetzt ist kurz Pause. Und dann geht es weiter.

Alle Daten für das nächste Jahr findest du auf unserer Homepage oder direkt beim Impact Hub Zürich.

Ich freue mich auf viele weitere Geschichten, Fragen und Perspektiven.

Bis bald im Mastermind.

🧠 Was ist das Mastermind?

Das Mastermind ist ein Format aus der Community des Impact Hub Zürich. Zweimal im Monat treffen sich Unternehmer:innen, Coaches und Führungspersönlichkeiten, um echte Fragen aus dem Alltag zu reflektieren. Offen, ehrlich und auf Augenhöhe.

🏢 Was ist der Impact Hub Zürich?

Der Impact Hub Zürich ist ein Ort für Menschen, die etwas bewegen wollen. Ein Netzwerk aus Unternehmer:innen, Kreativen und Innovator:innen. Raum für Co-Working, Co-Creation und Community.

🌟 2026 kann kommen. Wir sind bereit.


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Myrto Zehnder 🦅, Chris Shuttleworth, David Perry, Martin Wolfer, Impact Hub Zürich

Montag, 15. Dezember 2025

🎄 Ein Jahr voller Gedanken

🌟 MontagsGedanke Nr. 145


🔹 Der letzte MontagsGedanke in diesem Jahr. Jeden Montag habe ich mit dir Gedanken geteilt, Fragen gestellt, Impulse gegeben. Manchmal leicht, manchmal nachdenklich, manchmal unbequem. Und jedes Mal ging es darum, dich zum Reflektieren, Fühlen und Handeln einzuladen.

🔬 Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, sehe ich, wie viel Bewegung in uns allen steckt. Wachstum passiert selten spektakulär, oft leise und schrittweise. Doch genau darin liegt seine Kraft. Jede Erkenntnis, jedes Gespräch, jeder Moment der Klarheit trägt dazu bei, dass wir bewusster, mutiger und menschlicher werden.

💡 Im Coaching durfte ich dieses Jahr wieder viele Menschen begleiten, die bereit waren, hinzuschauen, loszulassen und neu zu denken. Das macht mich auch ein bisschen Stolz, dass ich Teil von so vielen Erfolgsgeschichten sein durfte. Veränderung ist nichts Theoretisches, sie ist spürbar, echt und immer individuell.

🔥 Der wunde Punkt: Wir unterschätzen oft, wie weit wir schon gekommen sind. Stattdessen sehen wir, was noch fehlt. Der Jahreswechsel ist ein guter Moment, um innezuhalten und sich selbst anzuerkennen.

🚀 Deine Challenge für die letzten Tage des Jahres: Schau zurück auf das, was du geschafft hast. Auch auf das, was du gelernt hast, ohne es geplant zu haben. Und dann gönn dir Ruhe, Freude und Leichtigkeit.

✨ Ich danke dir fürs Lesen, Teilen und Nachdenken. Für die Inspiration, die auch zu mir zurückkommt. Frohe Festtage und einen kraftvollen Start ins neue Jahr.


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Montag, 8. Dezember 2025

 🚁 Endspurt oder Blindflug?

🌟 MontagsGedanke Nr. 144


🔹 Das Jahresende kommt näher, und mit ihm dieser typische Endspurt. Termine, Projekte, Entscheidungen, die noch abgeschlossen werden sollen. Ich spüre es deutlich in meinen Coachings: Die Anspannung steigt. Viele sind müde, gleichzeitig aufgedreht, gefangen zwischen dem Wunsch, noch alles fertigzubringen, und der Erschöpfung, die längst da ist. Genau jetzt ist die Gefahr gross, in Aktionismus zu verfallen und Hüftschüsse zu produzieren, die später mehr Schaden als Nutzen bringen.

🔬 Wenn Stress steigt, verengt sich unsere Wahrnehmung. Neurowissenschaftlich gesehen übernehmen die Stresssysteme im Gehirn die Steuerung, und wir verlieren den Zugang zu Kreativität und strategischem Denken. Entscheidungen werden impulsiver, Kommunikation härter, Perspektiven enger. In dieser Phase hilft es, bewusst zu verlangsamen, statt noch mehr Gas zu geben.

💡 Im Coaching arbeite ich mit Menschen oft genau an diesem Punkt: innehalten, bevor es zu viel wird. Ein Moment des Durchatmens kann den Unterschied machen zwischen einem klugen Entscheid und einem Schnellschuss. Ruhe ist kein Stillstand, sondern ein Mittel zur Qualitätssicherung.

🔥 Der wunde Punkt: Wir verwechseln Tempo oft mit Wirksamkeit. Doch echte Wirksamkeit entsteht aus Klarheit, nicht aus Geschwindigkeit. Gerade in hektischen Zeiten zeigt sich, wie gut jemand führen kann – sich selbst und andere.

🚀 Deine Challenge für diese Woche: Wenn du merkst, dass der Druck steigt, halte für einen Moment inne. Atme durch, prüfe, was wirklich wichtig ist, und handle dann bewusst. Vielleicht ist genau das der produktivste Schritt, den du tun kannst.

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Wunderpunkt Martin Wolfer

Samstag, 6. Dezember 2025

 Arbeiten wir am System oder im System?

🌟 Mastermind Nummer 64 vom 5. Dezember 2025 im Impact Hub Zürich
Heute hatten wir ein Thema, das sich hintergründig, aber enorm wirkmächtig zeigt. Es ging um die Frage, ob wir am System oder im System arbeiten sollten? Auf den ersten Blick klingt das klar. Doch im Mastermind wurde deutlich, wie knifflig es ist, wenn man selbständig ist.
👉 Kann ich überhaupt am System arbeiten, wenn ich alles alleine mache?
👉 Oder müsste ich zuerst klären, ob ich eigentlich Firmeninhaber:in bin oder einfach eine selbständig arbeitende Person?
Diese Unterscheidung hat heute plötzlich richtig Tiefe bekommen.
💡 Denn wenn ich mich nur als Selbständige:r sehe, bin ich vor allem operativ unterwegs. Ich reagiere, erledige, renne. Und für manche ist das ganz gut so, denn mein Gewinn ist die Unabhängigkeit.
Wenn ich mich aber als Inhaber:in verstehe, gestalte ich bewusst Strukturen, Abläufe, Prioritäten. Und Erfolg wird eine relevante Währung.
Beides ist möglich. Und Beides kann für mich genau das Richtige sein. Aber es braucht das Bewusstsein dafür, welche Haltung ich einnehme, welchen Weg ich gehen möchte.
Und genau darüber haben wir gesprochen. Nicht technisch, sondern wirklich ehrlich, auch humorvoll. Manchmal etwas philosophisch. Und vollständig praxisnah.
👉 Am System arbeiten geht auch allein.
Wenn ich die Rolle einnehme, die mir Weitsicht erlaubt.
👉 Im System arbeiten ist unvermeidlich.
Aber wenn es das Einzige ist, dann verliere ich Gestaltungskraft.
Und das Faszinierende heute: Diese Frage entscheidet nicht über Profit. Sondern über Energie, Klarheit und Fokus.
📌 Ein schöner Reminder am Jahresende: Selbständigkeit ist nicht nur Arbeiten.
Es ist auch bewusstes Denken und Gestalten.
Und dafür braucht es manchmal genau so einen Raum wie das Mastermind.