Montag, 25. August 2025

 🩸 Mit Herzblut und Mut!

🌟 MontagsGedanke Nr. 129


🔹 Letzte Woche hatte ich meine letzte Supervision mit dem Team der Waldchind Schule. Ein besonderer Moment. Dieses Team ist etwas ganz Spezielles. Was mich über all die Jahre immer wieder beeindruckt hat, ist das grosse Herzblut, mit dem sich alle einbringen. Jede Person zeigt sich als ganze Persönlichkeit. Mit Stärken, Ecken und Kanten. Mit Begeisterung und mit Zweifeln. Genau das stärkt die Verbindung untereinander enorm und macht dieses Team so stark.


🔬 Das Gefühl von Sicherheit (erzeugt durch Zugehörigkeit, Vertrauen und Verbundenheit) ist einer der wichtigsten Faktoren für Höchstleistung. Sie entsteht, wenn Menschen das Gefühl haben, dass sie sich zeigen dürfen, wie sie sind, ohne Angst vor Abwertung zu haben. Das braucht Mut, Vertrauen, Achtsamkeit und Selbstverantwortung. In einem solchen Klima wächst nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch jede einzelne Person.


💡 Im Coaching zeigt sich immer wieder, dass echte Teamstärke nicht aus Strukturen und Prozessen entsteht. Sie wächst aus Beziehungen, die getragen sind von Offenheit und Respekt. Wer den Mut hat, sich zu zeigen, macht anderen Mut, es auch zu tun. Und genau so wird ein Team agil, unterstützend und kraftvoll.


🔥 Vielleicht arbeitest du in einem Team, das mehr Potenzial hat, als es gerade lebt. Vielleicht gibt es Menschen, die sich noch zurückhalten. Vielleicht bist auch du manchmal vorsichtig damit, dich zu zeigen. Frag dich: Was würde sich verändern, wenn alle ein Stück mehr Herzblut, Persönlichkeit und Offenheit einbringen würden?


🚀 Deine Challenge für diese Woche: Teile im Team etwas von dir, das du sonst für dich behältst. Es kann eine Idee, eine Sorge, ein Wunsch oder ein Erfolg sein. Beobachte, wie sich dadurch das Vertrauen und die Verbundenheit entwickeln.


🏆 Danke, liebes Waldchind-Team, für all die Jahre des gemeinsamen Lernens. Ihr zeigt, was möglich ist, wenn Herz, Mut und Engagement zusammenkommen.


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Montag, 18. August 2025

 💘 Kill the Darling. Mach Platz für Neues!

🌟 MontagsGedanke Nr. 128


🔹 Letzten Montag ging es darum, dass man es in der Führung nicht immer allen recht machen kann. Diese Woche drehe ich den Blick nach innen. Denn genau dasselbe gilt auch für unsere eigenen Wünsche, Pläne und Vorstellungen. Nicht jede Idee lässt sich verwirklichen. Nicht jeder Vorsatz passt zur Realität. Und manchmal heisst es schlicht: Kill the Darling. Ein geliebtes Projekt loslassen. Eine alte Vorstellung verabschieden. Einen Plan aufgeben, der nicht mehr funktioniert. Das tut weh. Aber es ist oft der erste Schritt, um Raum für etwas Neues zu schaffen.


🔬 Loslassen ist kognitiv wie emotional anspruchsvoll. Unser Gehirn liebt Konsistenz und klammert sich an bekannte Bilder und Ziele. Selbst dann, wenn sie längst nicht mehr passen. Wir halten an Plänen fest, nur weil wir schon viel investiert haben. Doch Weiterentwicklung entsteht selten durch Festhalten. Sondern durch das mutige Umschalten auf das, was jetzt wirklich dran ist.


💡 Im Coaching begegnet mir dieses Thema immer wieder. Führungspersonen, die an einem Bild festhalten, das sie mal von sich selbst hatten. Projekte, die aus Loyalität weitergeführt werden, obwohl sie längst blockieren. Oder Erwartungen an sich selbst, die gar nie realistisch waren. Kill the Darling heisst nicht scheitern. Es heisst priorisieren. Klarheit schaffen. Sich neu ausrichten. Und das ist eine echte Leadership-Qualität.


🔥 Wo hältst du gerade an etwas fest, das nicht mehr passt? Gibt es eine Idee, ein Ziel oder ein Bild von dir selbst, das du eigentlich loslassen müsstest? Stell dir vor, wieviel Energie frei wird, wenn du dich davon verabschiedest.


🚀 Deine Challenge für diese Woche: Erkenne einen Darling in deinem Kopf, der dich mehr kostet als er bringt. Und dann entscheide dich bewusst. Loslassen ist kein Aufgeben. Es ist der Moment, in dem du Platz machst für das, was jetzt entstehen darf.


🏆 Du meisterst deine kniffligen Herausforderungen. Mit mir als lösungsfokussiertem Sparringpartner an deiner Seite.


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Montag, 11. August 2025

 👨‍🏫 Du kannst es nicht allen recht machen. Musst du auch nicht!

🌟 MontagsGedanke Nr. 127


🔹 Ich geb's zu. Auch ich will gemocht werden. Ich will, dass meine Ideen ankommen, meine Beiträge geschätzt werden, meine Haltung verstanden wird. Und ja, ich will es oft allen recht machen. Nur: Das funktioniert nicht. Und es macht richtig müde. Im Coaching sehe ich dieses Muster oft. Und es führt in eine Sackgasse. Wer immer versucht, Erwartungen zu erfüllen, verliert irgendwann den Kontakt zur eigenen Haltung. Und das ist gefährlich. Für die eigene Energie, für die Klarheit in Entscheidungen und für den inneren Kompass.


🔬 Der Wunsch nach Zustimmung ist zutiefst menschlich. Das macht durchaus auch Sinn. Akzeptanz sichert  das Überleben in der Gruppe. Doch im heutigen Alltag führt übermässige Anpassung schnell zu mentaler Überlastung, Entscheidungsblockaden und einem diffusen Gefühl von Fremdbestimmung. Dieser Effekt ist im Führungsalltag noch verstärkt! Wer dauernd gefallen will, lebt nicht nur fremdbestimmt, sondern entwickelt mit der Zeit auch weniger Selbstwirksamkeit. Der Schlüssel liegt nicht im radikalen Egoismus, sondern im gesunden Abgrenzen.


💡 Im Coaching arbeiten wir an genau diesem Punkt. Klarheit statt Anpassungsdrang. Wer bist du, wenn du nicht versuchst, allen zu gefallen? Welche Entscheidungen würdest du treffen, wenn du dich von dieser Erwartung befreist? Oft hilft eine ehrliche Reflexion der eigenen Motive und der Mut, nicht immer Applaus zu bekommen. Denn führen heisst auch, nicht Everybodys Darling zu sein.


🔥 Wo versuchst du gerade, es allen recht zu machen? Und was kostet dich das? Welche deiner Gedanken kreisen vielleicht schon zu lange um fremde Erwartungen? Nimm dir einen Moment und frag dich: Was wäre meine Entscheidung, wenn ich nur mir selbst Rechenschaft ablegen müsste?


🚀 Deine Challenge für diese Woche: Mach bewusst etwas, das nicht allen gefallen wird, aber dir entspricht. Klein anfangen reicht. Ein Nein. Eine klare Meinung. Eine Entscheidung, die für dich stimmt. Denn wer es allen recht machen will, macht sich oft selbst untreu.


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 🏝️ Zurück aus den Ferien? Willkommen in der Übergangswelt!

🌟 MontagsGedanke Nr. 126


🔹 Ferien sind wie eine andere Welt. Der Alltag rückt in die Ferne (hoffentlich). Das Tempo verlangsamt sich. Routinen lösen sich auf. Und dann – zack – ist Montag, der Kalender voll, das Postfach überquillt. Zurückzukommen ist selten spassig. Mir geht es oft so: In den Ferien bin ich ganz bei mir. Und zurück im Alltag habe ich Mühe, dieses Gefühl zu halten. Es ist, als würde man in eine andere Haut zurückschlüpfen, die gerade nicht ganz passt.


🔬 Übergänge sind immer anspruchsvoll. Sie verlangen eine mentale Umstellung. Zwischen Erholung und Leistungsmodus liegt kein Schalter, sondern ein Prozess. Das Gehirn braucht Zeit, um neue Reize zu verarbeiten, sich zu fokussieren und sich emotional wieder mit den Aufgaben zu verbinden. Doch wer bewusst Übergänge gestaltet, bleibt langfristig leistungsfähiger. Es ist also keine Schwäche, wenn du nach den Ferien nicht gleich 100 Prozent gibst, sondern es ist schlicht menschlich.


💡 Im Coaching schauen wir genau hin, wie Übergänge gestaltet werden können. Zwischen Ferien und Alltag. Zwischen Ruhe und Verantwortung. Zwischen Inspiration und Umsetzung. Was hilft dir konkret? Eine sanfte erste Woche. Ein klarer Fokus auf ein Projekt statt fünf. Oder ein kleines Ritual, das Feriengefühl noch etwas zu bewahren. Coaching heisst auch, die Realität anzuerkennen. Und Wege zu finden, wie du in ihr wieder gut landen kannst.


🔥 Was hat dir in den Ferien gutgetan? Und wie könntest du ein Stück davon mit in deinen Alltag nehmen? Vielleicht ein kurzer Spaziergang. Ein bewusstes Nein. Eine kleine Pause für dich. Oder einfach weniger Multitasking. Ferien enden. Aber ihre Wirkung darf weiterleben.


🚀 Deine Challenge für diese Woche: Gestalte deinen Übergang bewusst. Überfordere dich nicht mit der Illusion, sofort wieder voll da zu sein. Mach einen klaren Plan. Und einen kleinen Schritt. Vielleicht reicht es, heute nur drei Dinge wirklich gut zu machen. Das reicht für den Anfang.


🏆 Du meisterst deine kniffligen Herausforderungen. Mit mir als lösungsfokussiertem Sparringpartner an deiner Seite.


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Freitag, 11. Juli 2025

 😡 Emotionen sind okay. Die Frage ist nur: Was machst du draus?

🌟 MontagsGedanke Nr. 125


🔹 „Das hat mich richtig wütend gemacht und ich konnte einfach nicht anders reagieren.“ Im Arbeitskontext begegnen mir solche Aussagen oft. Verständlich. Denn wir sind keine Maschinen. Wir sind Menschen mit Emotionen. Und das ist gut so. Schwieriger wird es, wenn wir unsere Emotionen nicht mehr steuern, sondern von ihnen gesteuert werden. Vor allem in schwierigen Gesprächen oder bei Konflikten braucht es emotionale Selbstführung. Und die beginnt nicht mit Selbstkontrolle. Sondern mit Bewusstsein.


🔬 Emotionen entstehen nicht einfach so. Sie folgen einem Ablauf. Zuerst gibt es einen Auslöser. Eine Situation, ein Satz, ein Blick. Dann kommt unsere erste Bewertung. Gefahr oder Chance. Angriff oder Kritik. Gerecht oder unfair. Daraus entsteht ein Gefühl. Und schliesslich eine Reaktion. Rückzug, Angriff, Verteidigung, Anpassung. Wenn du diesen Ablauf kennst, kannst du bewusst eingreifen. Nicht beim Auslöser. Den kannst du selten steuern. Aber du kannst deine erste Bewertung hinterfragen. Deine Gefühle reflektieren. Und deine Reaktion bewusst wählen.


💡 Im Coaching üben wir diesen Prozess oft in kleinen Schritten. Welche Situationen lösen bei dir immer wieder starke Emotionen aus? Was genau passiert da? Was denkst du im ersten Moment? Und wie könntest du es auch anders sehen? Coaching heisst hier nicht Emotionen unterdrücken, sondern bewusst gestalten. Damit deine Gefühle für dich arbeiten und nicht gegen dich.


🔥 Wo hat dich eine Emotion kürzlich überrollt? Was war der Auslöser? Und was hast du daraus gemacht? Stell dir vor, du könntest dieselbe Situation nochmals erleben. Was würdest du diesmal anders bewerten? Anders fühlen? Anders reagieren?


🚀 Deine Challenge für diese Woche: Nimm eine aktuelle Situation, die emotional schwierig war. Und geh die vier Schritte durch. Was war der Auslöser? Wie hast du ihn bewertet? Welches Gefühl ist entstanden? Wie hast du reagiert und wie hättest du auch reagieren können? Diese Reflexion verändert bereits dein emotionales Repertoire.


🏆 Du meisterst deine kniffligen Herausforderungen. Mit mir als lösungsfokussiertem Sparringpartner an deiner Seite.


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Montag, 7. Juli 2025

 🕴️Auch ein Coach stolpert. Und das ist gut so!

🌟 MontagsGedanke Nr. 124


🔹 Beherzige ich als Coach eigentlich alles, was ich meinen Kund:innen rate? Die klare Antwort: Nein. Leider nicht. Ich weiss oft ganz genau, was klug wäre und mache es dann trotzdem nicht (oder es wird mir erst im Nachhinein klar, was in der Situation eigentlich schlau gewesen wäre). Auch bei mir gibt’s Aufschieberitis, Kontrollthemen, Selbstzweifel oder verpasste Entscheidungen. Aber ich kenne meine Muster ziemlich gut. Und ich nehme mir regelmässig Zeit, sie zu reflektieren (Jawohl, auch als Coach nutze ich einen Coach). Coaching ist kein Ort der Erleuchtung, sondern ein Ort der Arbeit. Für meine Kund:innen. Und auch für mich.


🔬 Menschen mit Fachwissen gehen oft davon aus, auch in der Praxis besonders konsequent zu sein. Das stimmt aber nur bedingt. Selbstregulation funktioniert nicht automatisch mit Wissen, sondern sie braucht Aufmerksamkeit, emotionale Intelligenz und manchmal auch liebevolle Konfrontation. Niemand ist gegen menschliche Muster immun. Aber wer sie erkennt, kann bewusster mit ihnen umgehen.


💡 Es geht nicht darum, perfekt zu werden. Es geht darum, wach zu bleiben. Genau das gilt auch für mich. Als Coach bin ich absolut kein perfekter Mensch (meine Kinder geben in diesem Punkt gerne Auskunft über meine Mängel…). Sondern ein Mensch, der mitdenkt, mitfühlt und mitarbeitet. Ich glaube, das macht Coaching auf Augenhöhe überhaupt erst möglich. Ich muss meine eigenen blinden Flecken nicht verheimlichen. Ich muss nur bereit sein, sie anzuschauen. Und wenn ich mich davor drücken will, dann habe ich Menschen in meinem Umfeld, die mich darauf hinweisen (Danke Johanna fürs Spiegel hinhalten!).


🔥 Wann hast du das letzte Mal jemandem einen klugen Rat gegeben, und gemerkt, dass du ihn selbst gerade nicht umsetzt? Statt dich darüber zu ärgern, nimm es als Einladung zur Reflexion. Auch Führung heisst nicht, alles im Griff zu haben. Sondern auch sich selbst mit auf die Reise zu nehmen.


🚀 Deine Challenge für diese Woche: Nimm dir einen Moment und frag dich: "Welche Empfehlung, die ich anderen oft gebe, könnte ich selbst wieder ernster nehmen?" Und dann: Nur ein kleiner Schritt in diese Richtung. Nicht perfekt. Aber ehrlich.


🏆 Du meisterst deine kniffligen Herausforderungen. Mit mir als lösungsfokussiertem Sparringpartner an deiner Seite (menschlich, unperfekt und engagiert).


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Montag, 30. Juni 2025

🗂️ Immer diese Pendenzen… und wie du ihnen entkommst!

🌟 MontagsGedanke Nr. 123


🔹 Kennst du das? Die To-do-Liste wird länger statt kürzer. Und da liegen sie: die Pendenzen. Stumm, aber beharrlich. Immer im Hinterkopf. Immer mit einem leisen schlechten Gewissen verknüpft. Auch ich ertappe mich regelmässig dabei. Statt anzupacken, schiebe ich vor mir her. Und irgendwann wächst aus einer simplen Aufgabe ein innerer Riese. Höchste Zeit, dem Monster auf der Liste etwas entgegenzusetzen.


🔬 Aufgeschobene Pendenzen sind oft mit negativen Emotionen verknüpft: Unlust, Unsicherheit, Überforderung. Unser Gehirn meidet das Unangenehme, auch wenn es rational keinen Sinn macht. Gleichzeitig kosten unerledigte Aufgaben mentale Energie. Erst das aktive Abhaken gibt das befreiende Gefühl von Kontrolle zurück.


💡 Im Coaching schauen wir nicht nur auf das Was, sondern vor allem auf das Warum. Welche Aufgabe blockiert dich? Und wieso genau? Geht es wirklich um Zeit, oder vielleicht um Entscheidungsschwäche, Perfektionsansprüche, fehlende Priorität? Auswege gibt es viele: Aufgaben zerschneiden. Termine setzen. Verantwortung teilen. Oder ganz bewusst loslassen. Nicht jede Pendenz gehört zwingend erledigt; manche dürfen auch verschwinden.


🔥 Welche Pendenz verfolgt dich seit Wochen? Was genau hindert dich daran, sie heute zu erledigen, oder sie bewusst loszuwerden? Manchmal reicht ein erster kleiner Schritt. Manchmal braucht es ein Gespräch, eine Entscheidung oder ein klares Nein. Entscheidend ist: Lass dich nicht von deiner Liste steuern. Du entscheidest.


🚀 Deine Challenge für diese Woche: Wähle eine Pendenz, die dich nervt. Und mach etwas damit (erledigen, delegieren oder streichen). Nicht nur denken, sondern handeln. Du wirst merken: Die Erleichterung danach ist grösser als der Aufwand davor.


🏆 Du meisterst deine kniffligen Herausforderungen. Mit mir als lösungsfokussiertem Sparringpartner an deiner Seite.


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Montag, 23. Juni 2025

 📋 Sitzungen? Bitte drei Mal weniger!

🌟 MontagsGedanke Nr. 122


🔹 Wie viele deiner Sitzungen diese Woche waren wirklich nötig? Und wie viele hätten auch eine E-Mail sein können? Im Coachingalltag taucht das Thema fast schon inflationär auf: zu viele Meetings, zu viele Menschen in den Meetings, zu viel Zeit in den Meetings. Mein Vorschlag: drei Mal weniger. Weniger Sitzungen. Weniger Personen. Weniger Zeit. Klingt radikal? Ist es. Und genau deshalb wirkt es.


🔬 Wir alle wissen es eigentlich sehr genau: Je länger und je grösser die Sitzung, desto geringer der individuelle Beitrag und somit sinkt auch die Effektivität. Das Gehirn schaltet ab, die Energie sinkt, die Verantwortung diffundiert. Weniger Sitzungen bedeuten mehr Fokus. Weniger Teilnehmende bedeuten mehr Verbindlichkeit. Weniger Zeit bedeutet mehr Klarheit. Das alles senkt die Meeting-Müdigkeit und steigert die Wirkung.


💡 Im Coaching erleben viele Führungskräfte einen Aha-Moment, wenn sie ihre Meetinggewohnheiten mal unter die Lupe nehmen. Denn häufig sind es nicht die grossen Strategien, die den Unterschied machen, sondern ganz praktische Hebel im Alltag. Wer bewusst entscheidet, wann, wer und wie lange, schafft neue Freiräume für echte Arbeit, kreative Lösungen und bessere Zusammenarbeit.


🔥 Wie viele deiner Sitzungen diese Woche hätten mit der Hälfte gereicht? Wen hättest du streichen können, ohne dass es jemand gemerkt hätte (ehrlich!)? Und wo hätte ein 15-Minuten-Slot gereicht statt 60? Es geht nicht um Effizienz um jeden Preis. Sondern um Wirksamkeit durch mutige Vereinfachung.


🚀 Deine Challenge für diese Woche: Streiche eine geplante Sitzung. Lade eine Person weniger ein. Halbiere die Zeit. Einfach mal testen, was passiert. Und vielleicht fragen sich dann alle: Warum machen wir das nicht immer so?


🏆 Du meisterst deine kniffligen Herausforderungen. Mit mir als lösungsfokussiertem Sparringpartner an deiner Seite.


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Freitag, 20. Juni 2025

 Mastermind #57 vom 18. Juni 2025

🌞 Es ist Sommer in Zürich. Draussen heiss, drinnen inspirierend.

So viele Geschichten durften wir in 57 Mastermind-Sessions schon hören. So viele mutige Fragen, ehrliche Gedanken und wertvolle Einsichten. So viele Menschen, die sich öffnen, unterstützen, herausfordern und gemeinsam wachsen.

💡 Mastermind ist ein Türöffner zu frischen Gedanken.

Und doch, bei all der Begeisterung ist es auch wichtig, über die Grenzen zu sprechen.

🤝 Mastermind ist kein Sales-Pitch.

Die Community ist keine Verkaufsplattform. Es geht um Vertrauen, um Zuhören, um Co-Kreation.

Wer hierherkommt, bringt nicht ein Produkt mit, sondern eine echte Frage, ein Anliegen, einen Stolperstein. Und bekommt keine Lösung präsentiert, sondern Perspektiven und frisches Gedankenfutter.

Denn was Mastermind wirklich ausmacht, ist die Haltung:

Wohlwollen, Unterstützung und Freude. Auch an heissen Sommertagen. Auch wenn wir viel lieber in die kühle Limmat springen würden (also die anderen, ich natürlich nicht!). Auch wenn keine schnelle Antwort möglich ist.

📌 Diese Klarheit schafft Raum.

Raum für Echtheit. Für persönliche Entwicklung. Für Begegnungen, die wirken (manchmal leise, manchmal kraftvoll, manchmal beides zugleich).

Und deshalb bin ich dankbar. Für 57 Sessions. Für diese Community. Für das, was entsteht, wenn Menschen nicht verkaufen, sondern sich zeigen.


🧠 Was ist das Mastermind?

Das Mastermind ist ein Format aus der Community des Impact Hub Zürich. Zweimal im Monat treffen sich Unternehmer:innen, Members, Coaches und Führungspersönlichkeiten, um herausfordernde Fragen zu bewegen. Offen, ehrlich und mit viel Erfahrung aus den unterschiedlichsten Bereichen.

🏢 Was ist der Impact Hub Zürich?

Der Impact Hub Zürich ist ein Ort für Menschen, die etwas bewirken wollen. Ein Netzwerk aus Unternehmer:innen, Kreativen und Innovator:innen. Ein Raum für Co-Working, Co-Creation und Community.

📆 Nächstes Mastermind: Freitag 4. Juli 2025

👉 Werde Member beim Impact Hub Zürich und sei dabei.

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