Sonntag, 16. November 2008
Ein kleiner Esel
Samstag, 15. November 2008
Der Papagei
Freitag, 14. November 2008
Der Gepard
Der Fuchs
Donnerstag, 13. November 2008
noch ein Hund
Der Hund
Mittwoch, 12. November 2008
Der Wolf
Tiergeschichten: Der Affe
Geschichte fällt mir ein, wenn ich ein Tier sehe. So die Spielregeln. Und hier das erste Bild. Die Geschichte zu den Affen ist eine alte Geschichte. Ich noch klein, staunend und mit grossen Augen. Meine Nonna wohnte noch in Zürich und ich durfte mit ihr in den Zoo. Im Affenhaus zückt die Nonna einen kleinen Spiegel aus der Tasche und hält diesen dem erstaunten Affen hin. Gut, vermutlich war der Affe nicht erstaunt, aber ich war es umso mehr. Ob der Affe sich wegen dem Spiegel anders verhalten hat, das weiss ich nicht mehr. Aber dass meine Nonna so viel über Affen wusste und sogar einen Spiegel dabei hatte, das beeindruckte mich ungemein.
Montag, 20. Oktober 2008
untertauchen
Montag, 13. Oktober 2008
Zivilschutz
Freitag, 3. Oktober 2008
immer dieses Küssen
Donnerstag, 2. Oktober 2008
In der S-Bahn
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Wanderpokal
Montag, 22. September 2008
Zürich
Donnerstag, 18. September 2008
der letzte Tag
Ach noch was: Ich werde keinen Anzug tragen.
Mittwoch, 17. September 2008
Der Russe
(Eine kleine Randbemerkung dazu: Ich bin jetzt stolzer Besitzer einer Uhr, die einen Namen hat, den ich gar nicht lesen kann. Soll Sputnik heissen. Schaut aber eher nach Спутник aus. Passend ist der Name ja durchaus. "Weggefährte", "Begleiter", das ist doch wunderbar für eine Uhr. Klar, wir denken auch sogleich an den Erdsatelliten, aber ich kann versichern, dass ich nicht so hoch hinaus will. Soviel zu meiner neuen Uhr.)
Dienstag, 16. September 2008
War ich das etwa?
Dienstag, 9. September 2008
Güggeli
Montag, 8. September 2008
Schiff oder Boot
Dienstag, 26. August 2008
Kloten
Montag, 25. August 2008
uncool
Samstag, 23. August 2008
Igel
Donnerstag, 21. August 2008
Kindergeschichten
Jetzt geht es los. Jetzt kommen sie, die Kindergeschichten. Was für wunderbare Bilder da möglich sind; Kind schlafend, Kind lachend, Kind spielend, Kind essend. Oder wie wär's mit Zwillinge im Kinderzimmer, Zwillinge bei den Grosseltern, Zwillinge in den Ferien. Irgendwann kommt der erste Chindsgitag, der Schulbeginn, Diplomfeier, Arbeitsbeginn und Pensionierung. So wird es wohl viel Stoff zum Schreiben geben. Und irgendwann werden die Kleinen dann sagen, Papi du spinnst, all das langweilige Zeugs ins Internet zu stellen. So geht dann das wohl. Aber bis Mitte November ist jetzt noch Schonfrist. Dies war nur ein kleiner Vorgeschmack.
Mittwoch, 20. August 2008
Märchen
Freitag, 15. August 2008
vier Beine
Sonntag, 27. Juli 2008
Licht
Mittwoch, 23. Juli 2008
Wien
Immer wieder daran gedacht, und doch nie gemacht. Jetzt war es soweit. Wien. Und es war wunderbar. Zum einen weil wir von unseren Gastgebern umsorgt wurden wie Könige (oder wie Königinnen, oder wie König und Königin oder wie schreibt man das jetzt korrekterweise?), zum anderen weil Wien einfach eine sauschöne Stadt ist. Wirklich, das lohnt sich also durchaus. Sogar wenn man mit dem Nachtzug unterwegs ist, direkt über der Achse zu liegen kommt und es rüttelt und schüttelt wie in einem weissen Ovimilchshakebecher mit der orangen Aufschrift. Aber eben, die Fahrt ist ja absehbar. Danach bietet Wien viel, viel von allem. Und speziell natürlich das Essen. So viele Schnitzel wie ich verdrückt habe, das ist eigentlich schon nicht mehr gesund. Nicht zu vergessen all die Würstchen, Erdäpfelsalate, Kuchen und Torten. Also kugelrund zurück nach Zürich. Zumindest die einen von uns zwei. Kugelrund...
Mittwoch, 9. Juli 2008
Treppen
Freitag, 4. Juli 2008
nur noch grün
Donnerstag, 3. Juli 2008
bitte probesitzen
So und zum Schluss ein ganz grosses Dankeschön an die edelmütigen Spender dieser Herrlichkeit. Elterliche Heldentaten sind eine wunderbare Sache. Judihui.
Mittwoch, 2. Juli 2008
Haare am Kinn
Freitag, 27. Juni 2008
zurück
Zum Glück kamen dann irgendwann die riesigen Fussballspieler in die Halle. Unten hin stehen und staunen. Wobei am meisten musste ich ja über die Kleider dieser Jungs staunen. Alles Adidas, obwohl im Turnier die Mannschaften mit Nike, Puma oder Umbro spielen. Übrigens soll Umbro auch zu Nike gehören. Hab ich gelesen. Also, die stehen alle in Adidas-Klamotten im Kreis. Aber was interessiert euch das ...
In der Zwischenzeit ist es mächtig heiss geworden hier in Zürich. Mein Büro heizt sich auf bis zum Siedepunkt. Und immer kurz bevor ich in eine Hitzeohnmacht falle, flüchte ich. Wobei das Flüchten dann so ausschaut, dass ich aufs Velo sitze und nach Höngg radle. Was nicht gerade zur Abkühlung beiträgt. Eigentlich ziemlich bescheuert.
Was ich noch sagen wollte ist, dass der Chrigi endlich Götti wird. Und zwar gleich doppelt. Warum und weshalb, das erzähle ich euch beim nächsten Mal. Für heute ist es genug.
Aktuelle Raumtemperatur: 29°
Donnerstag, 24. April 2008
50
Donnerstag, 17. April 2008
dringender Donnerstag
Mittwoch, 16. April 2008
Geburtstagsmittwoch
Dienstag, 15. April 2008
Dienstag allein
Montag, 14. April 2008
Montag in Strumpfhosen
Samstag, 12. April 2008
Samstag ohne Wenn und Aber
Freitag, 11. April 2008
lustigeleute Freitag
Donnerstag, 10. April 2008
einfach nur Donnerstag
Mittwoch, 9. April 2008
neongelber Mittwoch
Dienstag, 8. April 2008
Dienstag Landunter
Montag, 7. April 2008
heller Montag
Samstag, 5. April 2008
Augen auf am Samstag
War ein spannender Samstag. Vielleicht so spannend wie jeder andere Tag im Leben. Und doch hat man an manchen Tagen mehr das Gefühl, dass das Leben spannend ist. Und heute war eben so ein spannender Tag. Warum das so war, ist eine Geschichte mit vielen Details. Radfahren durch die Stadt Zürich, immer spannend. Herr Jürg Acklin, wohl einer der spannendsten Menschen, die ich in meinem Leben kennen lernen konnte; in seinem Ledersessel sitzend, Supervisionsfälle reflektierend, wow spannend. Mittagessen in der Blaue nte (die schreiben sich so, kann ich auch nichts dafür); viel zu teuer, aber was sich da für Menschen an den gediegenen Tischen tummeln, einfach spannend. Möbel im teuren Designerladen bestaunen, merken, dass man sich all die heissen Stücke wohl nicht leisten kann, trotzdem durch den Laden schlendern, spannend. Ein Spaziergang durch den Wald, Pfadis, Hunde, alte Möbel, krächzende Vögel, alles spannend. Zeitung lesen am Samstag, wunderbar spannend. Und dann heute Abend, eine Erinnerung aus der Kindheit, die ich ungemein spannend in Erinnerung habe, vielleicht liege ich ja falsch, aber Ghostbusters, das ist doch superspannend. Hoffentlich kann ich heute Nacht schlafen, nach so viel Spannendem.
Freitag, 4. April 2008
gestuhlter Freitag
Donnerstag, 3. April 2008
versunkener Donnerstag
Mittwoch, 2. April 2008
überdeckter Mittwoch
Dienstag, 1. April 2008
beschrifteter Dienstag
Montag, 31. März 2008
regnerischer Montag
Tägliches Bild
Sonntag 30. März, Hönggerwald
Die Steine waren nicht von mir, doch sie lachten mich an, und da musste ich sie einfach fotografieren.
Dienstag, 18. März 2008
auswandern
Warum wandern eigentlich alle aus? Es ist eine richtige Plage geworden. Egal ob nach Südafrika, Wien, Tessin oder was weiss ich sonst noch alles. Hauptsache auswandern. Was ist bloss los mit all den Leuten, dass die immer weg wollen. Meine Vermutung ist ja, dass das was mit mir zu tun hat. Diese These ist nicht ganz aus der Luft gegriffen, ich werde sie in den nächsten Wochen wissenschaftlich überprüfen und die Ergebnisse an dieser Stelle publizieren. Doch zurück zum Auswandern. Das tut man doch einfach nicht. Kofferpacken und abreisen. Nicht nett. Und in meinen Augen wahnsinnig anstrengend. Man stelle sich nur vor, das ganze Kennenlernen von neuen Leuten, neue Wohnung, neuer Job, neuer Arbeitsweg, neues Essen, neues Wetter, alles neu. Neu, neu, neu. Braucht man nach dem Auswandern eigentlich erst mal Ferien? Um sich von all dem Neuen zu erholen? In dieser ganzen Auswanderungsgeschichte kommt erschwerend hinzu, dass diese Leute einem ja nicht teilhaben lassen am neuen Glück. Das behalten die einfach für sich. Briefe schreibt man schon lange keine mehr, Blogschreiben ist was für Doofe und telefonieren ist ein Graus. Also schnappen die sich ihr Glück, lächeln selig und vergessen die alte Welt. Die schweizerische Analyse meiner Ausführungen ist nun treffenderweise: Eifersucht. Herr Wolfer will auch, ist neidisch, begierig nach Neuem. Aber die Schweizer Analyse schlägt fehl. Auswandern ist nix für mich. Nein vielmehr vermisse ich diese Nasen einfach. Wen wundert's.
Montag, 17. März 2008
so schnell
Ein bisschen war ich schon erstaunt. Da steht Dezember als letzter Eintrag im Blog. Dezember, das ist verdammt lange her. Nicht, dass dies eine Rolle spielen würde. Aber erstaunlich ist es schon. Überhaupt ist es witzig, wie lange Stunden dauern können, und wie schnell Monate vergehen. Da erzähle ich nichts Neues, wer kennt das unterschiedliche Erleben von Zeit nicht aus eigener Erfahrung. Also aufgewärmter Kaffee. Zum Thema Kaffee. Nachdem ich im Büro für meinen persönlichen Konsum nun wieder umgestellt habe, von den Kapseln auf die gute alte Bialetti, ist der Kaffeegenuss wieder ein Erlebnis und Vergnügen. Ich liebe es, das kleine, silberne Teil aus dem Küchenkasten zu ziehen. Kurz ausspülen und dann den unteren Teil bis zum Strich mit frischem, klarem Wasser zu füllen. Den Behälter für den Kaffee vorsichtig einsetzten und mit einem kleinen Löffel das frisch gemahlene Pulver einfüllen. Nicht drücken, nur schön gleichmässig verteilen. Den Filter und Dichtungsring einsetzen und die Maschine zuschrauben. Habe ich übrigens die herrliche Geschichte von Chrigis Bialetti-Einsatz schon erzählt? Nein? Das ist schade, weil die Geschichte ist wirklich gut. Aber dazu ein ander Mal. Nun gut, ich stelle die Maschine also auf die Platte, zirkle eine Temperatureinstellung zwischen 0.5 und 1. Das ist ganz wichtig, das Wasser muss richtig leiden, wenn es durch das Kaffeepulver gedrückt wird. Noch bevor die schwarze Flüssigkeit zu sehen ist, verströmt der betörende Duft nach frischen Kaffee. So, jetzt reicht es aber! Genug geschrieben, ich muss mir jetzt einen Kaffee zubereiten. Das ist ja nicht zum Aushalten.
Montag, 31. Dezember 2007
jahreswechsel
noch einige stunden. dann muss ich mich wieder sehr umgewöhnen, beim unterschreiben der lukrativen verträge. beim zeichnen der grossen summen. beim signieren der gold bringenden kontrakte. weil dann muss ich eine acht schreiben. nicht mehr eine sieben.
das sollte mir eigentlich gelingen.
für einen rückblick auf nullsieben ist es noch zu früh. auf einen ausblick habe ich keine lust. und das jetzt ist mir eigentlich egal. so gesehen überwiegt die festliche stimmung.
was ich sagen wollte: ich drücke die daumen, für alles was kommt im 08. alles was silbern glänzt und haarig wie ein wolf ist bekommt von mir einen schweissig gedrückten daumen.
alles klar?
das sollte mir eigentlich gelingen.
für einen rückblick auf nullsieben ist es noch zu früh. auf einen ausblick habe ich keine lust. und das jetzt ist mir eigentlich egal. so gesehen überwiegt die festliche stimmung.
was ich sagen wollte: ich drücke die daumen, für alles was kommt im 08. alles was silbern glänzt und haarig wie ein wolf ist bekommt von mir einen schweissig gedrückten daumen.
alles klar?
Dienstag, 13. November 2007
Migros Uster
Freitag Morgen. Uster. Warum gefällt mir Uster so extrem nicht? Keine Schandflecken, keine Beleidigungen, keine Hässlichkeiten. Und doch gefällt es mir nicht. Egal. Freitag Morgen in Uster. Nicht freiwillig, sondern weil ich dort eine Sitzung habe. Und da meine Nase Schnee gerochen hat, bin ich mit einem frühen, frühen Zug unterwegs. Meine Nase hat irgendetwas gerochen, nur keinen Schnee. Also sitze ich in Uster, Dreiviertelstunden zu früh. An einem Freitag Morgen. So schleiche ich mich ins Migros-Kaffee. Migros deshalb, weil ich kein anderes gefunden habe. Also doch, da war noch ein Dieci, aber das war geschlossen. So, und jetzt lasse ich das mal ein bisschen wirken
Freitag
Morgen
Migros
Uster
Jawohl, genau so habe ich mich gefühlt. Ich lasse also aus der tollen Maschine einen Cappuccino raus, streue mir reichlich Kakaopulver über den Schaum und setze mich an den Tisch gleich neben der Kasse. Rechts von mir ein Tisch mit älteren Frauen. Schale vor der Nase, Buttergipfel. Sie führen ein angeregtes Gespräch, nach den Stichworten "Abfallsack", "Hundegebell" und "Miss Schweiz" verliere ich den Faden. Links von mir ein Tisch mit vier Männern, noch nicht so alt, sagen wir etwas über fünfzig? Was machen die hier? Hitzig wird über den Roger Federer diskutiert. Unser Roger. Endlich einige Arbeiter, Sanitär würde ich sagen. Thonsandwich und Icetee. Und ich schwelge in Erinnerungen an den Bau. Das schöne an der Szene, als Bauarbeiter darf man im Migrosrestaurant sitzen, zu dritt, und man muss nicht sprechen. Die sitzen einfach nur da. Verdrücken ihr Thonsandwich und kippen den Icetee. Ohne Worte. Schön wars, auf dem Bau. Für mich ist es jetzt Zeit, an die Sitzung zu eilen. Eine Stunde verordnetes reden.
Freitag
Morgen
Migros
Uster
Jawohl, genau so habe ich mich gefühlt. Ich lasse also aus der tollen Maschine einen Cappuccino raus, streue mir reichlich Kakaopulver über den Schaum und setze mich an den Tisch gleich neben der Kasse. Rechts von mir ein Tisch mit älteren Frauen. Schale vor der Nase, Buttergipfel. Sie führen ein angeregtes Gespräch, nach den Stichworten "Abfallsack", "Hundegebell" und "Miss Schweiz" verliere ich den Faden. Links von mir ein Tisch mit vier Männern, noch nicht so alt, sagen wir etwas über fünfzig? Was machen die hier? Hitzig wird über den Roger Federer diskutiert. Unser Roger. Endlich einige Arbeiter, Sanitär würde ich sagen. Thonsandwich und Icetee. Und ich schwelge in Erinnerungen an den Bau. Das schöne an der Szene, als Bauarbeiter darf man im Migrosrestaurant sitzen, zu dritt, und man muss nicht sprechen. Die sitzen einfach nur da. Verdrücken ihr Thonsandwich und kippen den Icetee. Ohne Worte. Schön wars, auf dem Bau. Für mich ist es jetzt Zeit, an die Sitzung zu eilen. Eine Stunde verordnetes reden.
Donnerstag, 1. November 2007
Thaifood
Habe eine neue Gewohnheit. Vielleicht ein Tick. Wie definiert sich Tick? Oder noch schöner: ein Spleen. Obwohl, ob das wirklich exzentrisch ist, das weiss ich jetzt nicht. Wie auch immer, ich habe die kleinen Thaifood Nudeldinger im hässlichen Säckli entdeckt. Vier Deziliter Wasser darüber (Wenn immer möglich heiss, weil mit kaltem Wasser wird es ganz scheusslich; hab ich getestet. War übrigens ein sogenannter Blindtest, weil ich wusste nichts davon. Gemein von mir.). Also eben, Wasser darüber, drei Minuten warten und dann reinziehen. Da gibt es alles. Jeden erdenklichen Geschmack. Von Huhn über Rind, Gemüse, Knoblauch, Fisch, Crevetten, Schwein bis hin zu Lobbster, Krabben oder Speck. Von scharf bis superscharf. Einfach gewaltig. Und selbstverständlich bin ich absolut überzeugt, dass diese Dinger gesund sind. So viel Nudel, Gemüsepulver, Kräutli. Das muss gesund sein. Die Schwierigkeit an der Sache: der Thailanden von Nebenan hat im Regal circa zweihundertachtundreissig verschiedene Varianten zur Auswahl. Da muss ich lange testen. Aber ich bin doch schon ziemlich weit fortgeschritten. Nur zu dumm, dass ich mir nicht merken kann, welches Päckli gut war und wo ich die Finger davon lassen sollte. Weil Thailändisch kann ich nicht. Und die Bildli sind auch nicht sehr einprägsam. Und deshalb gab es heute Mittag eines, was ich schon mal hatte, fälschlicherweise als gut eingestuft den Wiederholungsfall schaffte und dann als Schlimmheitsding entlarvt wurde. Aber ich arbeite daran.
Än Guätä.
Än Guätä.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
tessin
Eine Woche Tessin. Im Herbst. Da braucht es keine weiteren Worte. Im Gegenteil. Jede Anmerkung kann höchstens ein kläglicher Versuch sein, etwas zu beschreiben, was einfach nur bezaubert. Aber was wäre das für ein lächerlicher Blog, bei welchem immer nur der Titel geschrieben steht? Selbstverständlich wäre dies in diesem spezifischen Fall (wir sprechen vom Marswunderblog) kein Verlust. Aber betrachten wir es einmal allgemein. Die ganze Blog-Gemeinde schreibt immer nur einen Titel. Wo kämen wir da hin? Die vielen, vielen Server auf dieser Welt hätten plötzlich jede Menge platz. Tausende von Arbeitnehmern wüssten nicht mehr, wohin sie im Web klicken sollen, während der Schef gerade im Online-Poker-Raum sein Geld verspielt. Traurig wär's. Sehr traurig.
Also schreibe ich über das Tessin. Die Beweisführung war eindeutig, die Notwendigkeit augenfällig. Das Tessin. Herrlich.
Wie soll ich eigentlich vernünftig schreiben können, wenn ich jedes Mal beim Stichwort Tessin gedankenverloren den schönen Träumen der letzten Tage nachhänge? Da komme ich ja nicht mehr weiter.
Tessin...
Vermutlich wäre es bedeutend einfacher, einige Bilder anzuhängen und basta. Doch bei den Bildern stellt sich die Frage noch viel verschärfter: wie bringe ich diese Eindrücke rüber. Also keine Bilder. Sondern Sätze. Wie dieser hier: Schön war's im Tessin.
Hilft das weiter? Übermittelt dies irgend einen Eindruck? Schön war's im Tessin? Was seht ihr dann? Kastanien? Wälder? Fliegenpilze? Risotto? Goldsonne? Merlot? Grünbraungelbrot? Oder etwas ganz anderes?
Ja ja, das Tessin.
Schön war's.
Also schreibe ich über das Tessin. Die Beweisführung war eindeutig, die Notwendigkeit augenfällig. Das Tessin. Herrlich.
Wie soll ich eigentlich vernünftig schreiben können, wenn ich jedes Mal beim Stichwort Tessin gedankenverloren den schönen Träumen der letzten Tage nachhänge? Da komme ich ja nicht mehr weiter.
Tessin...
Vermutlich wäre es bedeutend einfacher, einige Bilder anzuhängen und basta. Doch bei den Bildern stellt sich die Frage noch viel verschärfter: wie bringe ich diese Eindrücke rüber. Also keine Bilder. Sondern Sätze. Wie dieser hier: Schön war's im Tessin.
Hilft das weiter? Übermittelt dies irgend einen Eindruck? Schön war's im Tessin? Was seht ihr dann? Kastanien? Wälder? Fliegenpilze? Risotto? Goldsonne? Merlot? Grünbraungelbrot? Oder etwas ganz anderes?
Ja ja, das Tessin.
Schön war's.
Montag, 1. Oktober 2007
Letzi
Dieser Eintrag ist zwingend. Nicht weil er spannend wäre, sondern weil er zwingend ist. Eben. Und zwar ist das ja eigentlich ein Zürcherblog. In dem Sinne, als dass die kleine Welt des Marswunder regelmässig an den Grenzen von Zürich ihr Ende findet. Schade eigentlich. Wobei, vielleicht schreib ich bald was über Barcelona. Aber das ist eine andere Geschichte. Diese Geschichte hier handelt von einem Ereigniss, dass trotzdem es langweilig ist, doch zwingend war. Lange Rede, nun zum Punkt: Tag der offenen Türe im Letzigrund. Neuer Stolz von Zürich. Selbstverständlich dürft ihr jetzt aufheulen, seufzen, jaulen, schreien. Ihr dürft auch fluchen und die Tasse an die Wand schmeissen. Es freut mich auch, dass ihr das von mir nie erwartet hättet, aber ich war dort. Sonntag Nachmittag also, einige Strahlen Sonnenschein. Einige gelbe Blätter. Kalte Luft. Herbst. Das Stadion liegt friedlich da. In Mitten von kleinen, unruhigen Menschenameisen. Und alle wollen sie alles sehen.
An dieser Stelle folgt nun die ausführliche Beschreibung der Stadionbesichtigung. Alle Details werden berichtet. Die Geheimnisse gelüftet. Die Fakten kommen auf den Tisch.
Nur: Ich weiss nicht, ob Ihr schon einmal an einer Stadionbesichtigung gewesen seit. Es ist grässlich. Ein Stadion erhält seinen einzigen Zweck durch die sportlichen Aktivitäten, die darin stattfinden. Ich gebe zu, schon dieser Umstand ist zu diskutieren, wie weit Sport mit Zweck vereinbar ist. Aber lassen wir das mal. Jetzt stehe ich also in diesem Stadion, vor mir liegt der grüne Rasen, die Markierung ist weiss und messerscharf. Ich sitze auf der Tribüne, doch das Spiel wird nicht beginnen. Ein Stadion ohne Spiel. Es ist ganz einfach traurig. Sinnlos. Absurd.
So schleiche ich davon. Mit der Überzeugung, dass sich ein Museum wohl besser eignet für einen Sonntag Nachmittag, wie ein leeres Stadion.
An dieser Stelle folgt nun die ausführliche Beschreibung der Stadionbesichtigung. Alle Details werden berichtet. Die Geheimnisse gelüftet. Die Fakten kommen auf den Tisch.
Nur: Ich weiss nicht, ob Ihr schon einmal an einer Stadionbesichtigung gewesen seit. Es ist grässlich. Ein Stadion erhält seinen einzigen Zweck durch die sportlichen Aktivitäten, die darin stattfinden. Ich gebe zu, schon dieser Umstand ist zu diskutieren, wie weit Sport mit Zweck vereinbar ist. Aber lassen wir das mal. Jetzt stehe ich also in diesem Stadion, vor mir liegt der grüne Rasen, die Markierung ist weiss und messerscharf. Ich sitze auf der Tribüne, doch das Spiel wird nicht beginnen. Ein Stadion ohne Spiel. Es ist ganz einfach traurig. Sinnlos. Absurd.
So schleiche ich davon. Mit der Überzeugung, dass sich ein Museum wohl besser eignet für einen Sonntag Nachmittag, wie ein leeres Stadion.
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